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VokalErlebnis 2020

Ein ansprechendes Konzert in der ausverkauften Aula der Gesamtschule Wenden

VocalArt hatte zum VokalErlebnis 2020 die Ensembles "vocapella" Siegen und den "Besten Chor im Westen 2019", die gemischten Stimmen BIGGEsang eingeladen.

 

Wieder einmal haben es die Ottfinger Vocalisten geschafft, ein Konzert der Extra-Klasse auf die Bühne der Wendener Aula zu zaubern. Da das Konzert bereits Wochen voraus ausverkauft war, konnte auf eine Abendkasse verzichtet werden. Nach der Einlasskontrolle wurden die Gäste mit einem Sektempfang und VA-Keksen begrüßt. Begleitet von Moritz Schönauer am Piano sorgte Jana Lange mit ihrer tollen Altstimme mit den unterschiedlichsten Liedbeiträgen im dekorativ gestalteten Foyer der Gesamtschule Wenden für die passende Einstimmung auf das bevorstehende VokalErlebnis.

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ottfinger Chöre e.V., Günter Stock, wurde es dunkel in der Aula. Zunächst folgte ein kurzer Einspieler aus dem Buch Genesis über die Erschaffung von Himmel und Erde bis zur Erschaffung des Lichtes. VocalArt intonierte "The Creation" von Willy Richter. Die Schöpfungsgeschichte in der fast komplett abgedunkelten Aula bis zum strahlenden Licht ab der Textzeile "And there was light," am Ende des Vortrages verschaffte der Zuhörerschaft bereits den ersten "Gänsehaut-Moment".
Danach gehörte Steffen Maiworm als Moderator das Mikrofon und er übte mit den Gästen zunächste einen Gruß, der auch in Zeiten der Corona-Pandemie aktzeptabel ist, wenn man sich Ellenbogen an Ellenbogen begrüßt. Dass den "Vocalisten" kölsche Lebensart und kölsches Liedgut am Herzen liegt, hatten sie bereits bei einer Pressekonferenz mit den Paveiern in Brün bestätigt. Mit dem Vortrag "In unserem Veedel" von Burkhard Peter brachten sie dieses Lebensgefühl auch in Wenden auf die Bühne. Der stilsichere Auftritt von Ralf Bröcher als Köbes und einer Präsentation mit Bildern aus Köln sorgten auch bei diesem Vortrag für Riesenstimmung.

Als Co-Moderator konnte auch Trecker (Stefan Müller) überzeugen. Zunächst stellte er dem Publikum die Frage, wer die weiteste Anreise gehabt habe. Als Belohnung gab es für die Weitgereisten je eine CD und einen "Fleischwurst-Gutschein". Da in Zeiten von Corona das Küssen verboten ist konnten die Sänger mit dem Lied "Küssen verboten" von den Prinzen einen weiteren Höhepunkt setzen. Steffen Maiworm überzeugte als Solist und sorgte für viele Lacher und tosenden Applaus.

"Vocapella", das Frauenensmble der Chorgruppe "Euterpe 1853" Siegen betrat dann zum ersten Mal im Wendschen die Bühne. Mit ihrem ersten Vortrag "Schuhe" den "Besten Freunden einer Frau", sie bleiben immer ein Paar, gehen nicht alleine aus und lassen dich nicht im Stich, sorgten Sie für viele Lacher. Bei "Waddehaddeduddeda" hatten sowohl die beiden Solistinnen, nur begleitet von einer Ukulele, als auch das gesamte Publikum viel Spaß. Mit Ihrer Darbietung sangen diese Beiden das Publikum beinahe schwindelig. Den ersten Teil ihres Auftrittes beendete "Vocapella" mit dem schwungvollen "Girls just wanna have fun". 

Dann betrat "Der Beste Chor im Westen" 2019, BIGGEsang, die Bühne. Auch heute konnte der Chor mit "Flashdance" und der kraftvollen Stimme von Marion van der Wielen, wie bereits im WDR-Wettbewerb, die Herzen des Publikums an sich reißen. Von "Whatt a Feeling" ging es dann in ruhigen Tönen weiter. Eindrucksvoll konnten BIGGEsang und ihr Solist Moritz Schönauer mit "Untreue - In einem kühlen Grunde..." die Herzen des Publikums öffnen. Mit dem Vortrag "So soll es bleiben" von Oliver Gies schwelgten wohl alle Anwesenden bereits zum Ende des ersten Teils des Vokalerlebnisses von einem nie endenden Abend. Vor der Pause sorgten dann alle mitwirkenden Chöre mit "Homeward bound" für ein Gefühlsbad der besonderen Art. Die Chorleitungen hatten hierbei besondere Aufgaben: Christina Schmitt (Vocapella) Solistin, Thomas Bröcher (VocalArt) Klavier und Volker Arns (BIGGEsang) Dirigat.

In der Konzertpause standen dann die Helferinnen und Helfer an der Snackbar und im Getränkeausschank unter „Volldampf“ um alle Wünsche der begeisterten Besucherinnen und Besucher zu erfüllen.

Mit dem „Ganz schön feist“-Song „Gänseblümchen“ von Beo Brockhausen und Mathias Zeh hatte „Vocapella“ dann im zweiten Konzertteil wieder einmal die Lacher auf ihrer Seite.
Mit dem Vortrag „Eve“, (Meine Freundin Eve ist aktiv, denkt immer positiv, kennt kein Stimmungstief, ihr Freund Steve ist sportiv…) von Frank Ramond und Matthias Haß geht es porentief weiter. Mit „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe.“ von Thea Eicholz zieht dann das Frauenensemble nicht nur das weibliche Publikum auf ihre Seite. Zum Abschluss holen sich die Damen dann Verstärkung von VocalArt auf die Bühne. Bei „Light in the Hallway“ begeistert „Vocapella“ – ergänzt durch Martin Stracke, Martin Böhler, Mattes Müller und Luca Schrage das Publikum auch als gemischter Chor.

Mit dem Herbert Grönemeyer Song „Land unter“ lassen die BIGGEsänger zunächst eine düstere Atmosphäre in die Aula einziehen, bevor die Solistinnen Verena Arns, Kerstin Spieren und Christina Maiworm mit „The Chain“ von Ingrid Michaelson das Publikum verzaubern. Mit „Indodana“ in einer Bearbeitung von Michael Barret und Ralf Schmitt bringt BIGGEsang dann Afrika in die Wendener Aula. „Ich seh dich“, das berührende Liebeslied aus der Feder von Oliver Gies geht dann allen sichtlich unter die Haut. Mit langanhaltendem Beifall wird BIGGEsang verabschiedet.

Das Beethoven-Jahr war natürlich auch Thema im VokalErlebnis. Gefühlvoll intonierte Linus Stahl „Bagatelle“ als Klavier-Solist und wurde mit viel Applaus von der Bühne verabschiedet.

Wieder einmal wurde es dunkel in der Aula. VocalArt nahm in breiter Front vor der Bühne Aufstellung und Thomas Bröcher positionierte sich im Publikum. Gefühlvoll wurde „Die Nacht“ von Franz Abt vorgetragen. Um den Aufstieg der VocalArtisten auf die Bühne zu überbrücken wurde ein kleine Filmszene aus einer VocalArt-Probe präsentiert, die das Publikum auf „Dr. Sommer“ aus der Feder von Moritz Schönauer einstimmte. Mit Bravo-Heftchen in der Hand betraten die Akteure die Bühne und nahmen das Publikum mit in die Vergangenheit. Mit viel Witz wurde der Evergreen „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ in einem vollkommen neuen Licht dargestellt und ordentlich auf die Schüppe genommen. Mit einer Bass-Box in der Mitte der Bühne und „Es war ein Mädchen und ein Matrose“ von Severin Geissler verabschiedete sich VocalArt unter begeistertem Applaus von der Bühne.

Jana Lange und Moritz Schönauer, die das Vorprogramm gestaltet hatten, sowie die Chorleitungen Christina Schmitt (vocapella), Volker Arns (BIGGEsang) und Thomas Bröcher (VocalArt) erhielten als kleine Anerkennung ein Präsent.

Zum Ende löste VokalArt die heftig geforderten Zugaben beim Publikum ein. Nach „Human“ und „Schlof schön“ aus der Feder von Moritz Schönauer wurden die Zuschauer zum „Afterglow“ in das Foyer der Gesamtschule entlassen.

Zum Abschluss bleibt uns nur noch, ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden in, vor und hinter den Kulissen für ein wirkliches „VokalErlebnis“ zu sagen.